Wo hilft Schulwissen wirklich im Job?

Wie viel von dem, was wir in der Schule lernen, können wir eigentlich tatsächlich im Berufsleben anwenden?
Manche Dinge begleiten uns natürlich täglich. Wir versuchen Probleme zu lösen, logisch zu denken, im Team zu arbeiten und zu kommunizieren.
Aber hast du dir bei der Arbeit schon einmal gedacht: „Jetzt hilft mir die Berechnung einer Gaußschen Glockenkurve weiter!“. Wahrscheinlich nicht.
In der Schule geht es oft darum, nach der „richtigen Antwort“ zu suchen, Aufgaben nach einem vorgegebenen Muster zu lösen. Der Berufsalltag hält das Gegenteil bereit. Für viele Herausforderungen gibt es keine vordefinierte Lösung, diese musst du selbst finden oder neu erarbeiten. Immer wieder musst du flexibel auf Veränderungen reagieren und dabei auch Verantwortung übernehmen.
Diese Unterschiede machen den Übergang von der Schule ins Arbeitsleben spannend und herausfordernd. In den ersten Wochen kann sich schnell ein Überforderungsgefühl einstellen. Was darf ich sagen, was darf ich machen, was ist richtig und falsch?
Da hilft nur: ausprobieren, Fehler machen und dazu lernen. Im Gegensatz zur Schulzeit sind Fehler nichts, was negativ bewertet wird, sondern genau das, wo du selbst dazu lernst, um praktische Lösungen zu finden. Du entwickelst dich nicht nur fachlich weiter, sondern auch persönlich.
Ist das, was du in der Schule gelernt hast deswegen schlecht? Definitiv nicht! In der Schule lernst du mit anderen zusammenzuarbeiten, Verantwortung und Pflichtgefühl durch Hausaufgaben und Gruppenarbeiten und viele theoretische Grundlagen, die dir vielleicht doch irgendwann einmal weiterhelfen.
Du möchtest die Theorie, die du in der Schule gelernt hast, in die Praxis umsetzen? Dann bewerbe dich in der Glave Gruppe für eine Ausbildung, ein duales Studium oder lerne uns innerhalb eines Praktikums kennen.